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Kosten & Krankenkasse

Zahlt die Krankenkasse Aligner?

Von AlignCheck-Redaktion1 Min. LesezeitStand: 19. Juli 2026

Auf den Punkt

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Aligner bei Erwachsenen in der Regel nicht. Sie gelten meist als private Leistung. Bei Kindern und Jugendlichen gelten eigene Regeln.

  • GKV bei Erwachsenen: i. d. R. nein
  • KIG-Einstufung bei Minderjährigen
  • Zusatzversicherung vorher prüfen
Inhalt dieses Artikels
  1. Erwachsene: meist Privatleistung
  2. Kinder und Jugendliche: KIG entscheidet
  3. Zusatzversicherung prüfen

Erwachsene: meist Privatleistung

Bei Erwachsenen sehen die gesetzlichen Krankenkassen kieferorthopädische Behandlungen wie Aligner in der Regel als medizinisch nicht notwendig an. Sie werden deshalb meist privat bezahlt. Nur in eng definierten Ausnahmefällen ist eine Beteiligung möglich – das prüft die Kasse individuell.

Kinder und Jugendliche: KIG entscheidet

Für Minderjährige richtet sich die Kostenübernahme nach den kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Ab einer bestimmten Schwere übernimmt die gesetzliche Kasse die Behandlung – häufig jedoch mit klassischen Verfahren. Aligner sind dann oft eine private Zusatzoption.

Zusatzversicherung prüfen

Eine Zahnzusatzversicherung kann kieferorthopädische Kosten abfedern.

Gut zu wissen: Der Tarif muss VOR Behandlungsbeginn abgeschlossen sein — für bereits laufende oder angeratene Behandlungen zahlen Zusatzversicherungen in der Regel nicht. Prüfe außerdem, ob Kieferorthopädie für Erwachsene überhaupt mitversichert ist.

Was in deinem Fall gilt, klärst du am besten mit deiner Kasse und der Praxis. AlignCheck hilft dir kostenlos, eine passende Praxis für die Beratung zu finden.

Häufige Fragen

Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse Aligner?

Bei Erwachsenen in der Regel nicht – Aligner gelten meist als private Leistung. Für die Kostenübernahme gibt es enge Voraussetzungen, die die Kasse im Einzelfall prüft.

Was ist mit Kindern und Jugendlichen?

Für Minderjährige übernimmt die gesetzliche Kasse kieferorthopädische Behandlungen ab einer bestimmten Schwere (KIG-Einstufung) – allerdings meist mit klassischen Methoden, nicht zwingend mit Alignern.

Hilft eine Zahnzusatzversicherung?

Manche Zusatzversicherungen beteiligen sich an kieferorthopädischen Kosten. Ob und wie viel, hängt vom Tarif ab und sollte vor Vertragsabschluss geprüft werden.

Quellen

  1. Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) – Kieferorthopädie
  2. GKV-Spitzenverband – Leistungen

AlignCheck-Redaktion

Zahnärztliche Prüfung ausstehendStand: 19. Juli 2026

Ob Aligner für dich geeignet sind, beurteilt ausschließlich die Zahnärztin oder der Zahnarzt in der Praxis. AlignCheck stellt keine Diagnose und behandelt nicht.

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